Albert-Schweitzer-Schule - Rheinbach
Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen
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Bertiebspraktika der Oberstufe
 
Die momentane Lebens- und Lernsituation sowie die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfordern es, unsere Schüler noch besser auf den Beruf und das selbstständige Leben vorzubereiten.

Um die Chancen der Schüler auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gegenüber den Absolventen anderer Schulformen zu verbessern, kommt neben der hinreichenden Vermittlung der Basisfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen den Betriebspraktika ein hoher Stellenwert zu.
 
Präsentation
Präsentationsplakat     
Blockpraktikum
 
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8, 9 und 10 absolvieren Schülerbetriebspraktika, die in der Regel drei Wochen dauern. Je nach Terminierung der Sommerferien finden diese Praktika entweder vor oder nach den Herbstferien statt.

Am Ende des Praktikums findet in der Schule ein Praktikumsfest statt. Auf Plakaten, die von den Schülern hergestellt werden, stellen sie ihren Mitschülern ihren Betrieb vor und präsentieren ihre Aktivitäten während des Praktikums.


Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7, die im nächsten Jahr ihr erstes Praktikum absolvieren, ist dies bereits eine erste Begegnung mit der Berufswelt, denn sie können diese Ausstellung besichtigen und den Praktikanten wichtige Fragen zur Bewältigung einer Praktikumszeit stellen.
 
Tagespraktikum
 
Seit einem Jahr hat unsere Schule zusätzlich zu den bekannten dreiwöchigen Praktika die wöchentlichen Tagespraktika eingeführt, da wir es für sinnvoll hielten, die Praktikumsphasen zu intensiveren.

So gewinnen die Schüler während eines Schulhalbjahres fortlaufend Einblicke in einen bestimmten Beruf oder ein Arbeitsfeld. Damit wird der "berufliche Ernstfall" über einen längeren Zeitraum hinweg geprobt. Außerdem haben die Meister, Ausbilder und Betriebsinhaber dann eine viel bessere Chance, den Jugendlichen im täglichen Einsatz kennen zu lernen. Die für die Betriebe so wichtigen "Arbeitstugenden" können gesteigert oder langfristig unter Beweis gestellt werden.

Im günstigsten Fall haben die Schüler dann auch anschließend die Möglichkeit, in diesem Betrieb auch ihre Ausbildung zu beginnen oder einen Arbeitsplatz anzunehmen.
 
Schulische Begleitung der Praxistage
 
Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Praktika stellt die kontinuierliche Betreuung der Jugendlichen und der Betriebe durch den Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin dar. Dadurch können auftretende Probleme gleich vor Ort besprochen und gleichzeitig festgestellte Defizite bezüglich der Ausbildungsreife in die unterrichtliche Arbeit integriert werden.
 
Berichtsheft
 
Jeder Schüler muss während seines Praktikums ein Berichtsheft führen. Neben dem direkten Gespräch mit den Jugendlichen und den Mitarbeitern des Praktikumsbetriebes gibt uns das Berichtsheft Informationen über den Praktikumsverlauf.

Das Berichtsheft ist so konzipiert, dass viele handelnde Elemente des Praktikumsalltags einfließen, aber auch so, dass ein Austausch zwischen den Betrieben und den Jugendlichen stattfindet. Denn einige Informationen, die im Berichtsheft erscheinen sollen, müssen die Jugendlichen erfragen.

Von großer Bedeutung ist auch die Praktikumsbeurteilung, die am Ende des Praktikums durch die Mitarbeiter der Betriebe erfolgt. Hier erhalten unsere Jugendliche wichtige Informationen, die wir in anschließenden Unterrichtsgesprächen und in den Beratungsgesprächen aufgreifen und aufarbeiten.
 
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